Alle drei grossen Schweizer Mobilfunkanbieter – Swisscom, Sunrise und Salt – zeigen auf ihren Webseiten beeindruckende 5G-Abdeckungskarten. Wie stark weicht die Realität davon ab?

Wo 5G wirklich funktioniert

Die Ballungszentren: Zürich, Genf, Bern, Basel, Lausanne, Winterthur, St. Gallen, Luzern. Hier liefern alle drei Anbieter 5G mit guter Stabilität. Das gilt auch für viele Mittelzentren wie Thun, Biel, Sion, Chur.

Entlang der Hauptverkehrsachsen zwischen diesen Städten ist 5G bei Swisscom und Sunrise solide. Salt ist auf Transitstrecken etwas lückenhafter.

Die Grenzen der Abdeckungskarten

Abdeckungskarten zeigen Outdoor-Empfang unter idealen Bedingungen. Nicht: Empfang in Innenräumen, Tälern, bei schlechtem Wetter oder unter Waldbedeckung.

In Bergkantonen wie Graubünden, Wallis, Uri und Obwalden: 5G ist in den Hauptorten verfügbar, aber kaum in Seitentälern oder auf Bergpässen. Swisscom ist hier am breitesten aufgestellt – aber auch bei Swisscom gilt: im Alpstein oder im Val Müstair kommt man mit 4G oder E.

Kantone im Überblick

Sehr gute 5G-Abdeckung: Zürich, Basel-Stadt, Genf, Waadt (urbane Gebiete), Aargau (entlang der Hauptachsen)

Gute Abdeckung mit Lücken: Bern (gut in der Stadt und im Mittelland, Lücken im Berner Oberland), Luzern (gut im Tal, eingeschränkter auf den Hügeln), Thurgau, Solothurn

Eingeschränkte Abdeckung ausserhalb der Zentren: Graubünden, Wallis, Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Appenzell

Was das für deine Abo-Wahl bedeutet

Wenn du in einem Bergkanton wohnst oder oft dort unterwegs bist: der Aufpreis für Swisscom lässt sich eher rechtfertigen. Für Städter und Mittelland-Bewohner: Sunrise oder Salt decken den Alltag ab, und das 5G-Upgrade ist bereits inklusive in vielen Abos ab 30 CHF.

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