CHF 612
pro Jahr gespart · von 89 CHF auf 38 CHF · gleiche Leistung

Ich muss ehrlich sein: Ich hab das nicht selbst herausgefunden. Ich hab es rausgefunden weil mein Bruder mich angerufen und gesagt hat: "Schau mal was du bei deinem Mobilabo zahlst." Er klang leicht genervt dabei, weil er mir das schon länger sagen wollte.

Ich hab 89 CHF pro Monat bei Swisscom gezahlt. Seit 2017. Ein Vertrag der damals 79 CHF kostete und irgendwann auf 89 CHF angehoben worden war. Ich hab das jahrelang bezahlt ohne nachzudenken. Man denkt: Swisscom ist teurer, aber dafür zuverlässig. Das stimmt mit der Zuverlässigkeit. Aber der Preis für diese Zuverlässigkeit ist, wie ich gelernt habe, freiwillig.

Drei Stunden Eigenrecherche – und dann Verwirrung

Ich hab mich dann selbst hingesetzt und verglichen. Google, Comparis, die jeweiligen Anbieterseiten. Nach etwa drei Stunden war ich ehrlich gesagt verwirrt. Zu viele Abos, zu viele Bedingungen, zu viele "gilt nur bei Neuabschluss bis Ende Monat"-Angebote. Ich wusste nicht mehr ob ich 39 CHF bei Salt oder 29 CHF bei wingo nehmen sollte, ob EU-Roaming included ist, und was mit meiner Nummer passiert wenn ich wechsle.

Dann hab ich Tarifblitz angerufen. Nicht weil ich keine andere Wahl hatte – sondern weil ich nach drei Stunden Recherche einfach erschöpft war und jemanden wollte der mir sagt was ich tun soll.

Das Gespräch hat etwa 20 Minuten gedauert. Der Berater hat mich gefragt: wie viele GB brauche ich typischerweise, reise ich oft ins Ausland, bin ich manchmal ausserhalb von Zürich unterwegs, und wie lange ist mein aktueller Vertrag noch gebunden. Dann hat er erklärt: für mein Profil (Bern, gelegentlich Deutschland und Österreich, ca. 8 bis 12 GB pro Monat) ist Salt das Richtige. Aktuelles Angebot: 38 CHF im ersten Jahr, danach 39 CHF.

Er hat auch erklärt wie die Kündigung bei Swisscom funktioniert, was die Portierungsfrist ist, und was ich beachten muss damit die Nummer ohne Unterbruch wechselt. Das war der Teil der mich vorher am meisten verwirrt hatte.

Was danach passiert ist – und was ich wirklich vermisse

Der Wechsel war reibungslos. Swisscom-Kündigung per Brief, Salt-Abo online abgeschlossen, SIM-Karte drei Tage später im Briefkasten, Portierung einen Tag. Einen Tag kein Netz – ich hab es meiner Frau gesagt damit sie weiss sie soll mich auf Festnetz anrufen. Dann war es fertig.

Was ich vermisse? Nichts Konkretes. In Bern funktioniert das Salt-Netz genau so wie Swisscom. Auf der Strecke Bern–Zürich hatte ich einmal einen kurzen Moment ohne Empfang – den hatte ich bei Swisscom auch manchmal. Das Roaming in Deutschland und Österreich war beim letzten Besuch problemlos.

Die erste Rechnung: 38 CHF. Ich hab sie kurz angeschaut, dann weggelegt. Es gibt wenige Dinge die sich so gut anfühlen wie eine Rechnung die man ohne Nachrechnen weglegt.

51 CHF weniger pro Monat. Im Jahr sind das 612 CHF. Das ist ein Wochenende in Luzern, oder der Jahresbetrag für eine gute Zeitung, oder einfach 612 CHF mehr auf dem Konto. Ich hab das Gefühl dass ich etwas verpasst habe wenn ich denke dass ich das schon 2020 hätte machen können.

Ich schicke jetzt jedem Bekannten der klagt dass alles teurer wird den Link zu Tarifblitz. Nicht weil ich dafür bezahlt werde – sondern weil es das Einfachste ist, das ich zum Thema Geldsparen in letzter Zeit getan habe.

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