Deine Handynummer mitnehmen beim Anbieterwechsel – das klingt nach bürokratischem Aufwand. In der Praxis ist es eine der unkompliziertesten Teile des Wechsels. Hier ist wie es abläuft.

Was du brauchst

Für die Portierung beim neuen Anbieter brauchst du: die Nummer die du mitnehmen willst, deinen vollständigen Namen (wie er beim alten Anbieter registriert ist), oft eine Kopie des Ausweises oder die PIN deines alten Anbieter-Kontos. Die genauen Anforderungen variieren leicht je nach Anbieter.

Was dann passiert

Du stellst die Portierungsanfrage beim neuen Anbieter. Der neue Anbieter kümmert sich um den Rest – er stellt die Anfrage beim alten Anbieter. Der alte Anbieter muss bestätigen. Das Ganze dauert nach meiner Erfahrung 1–3 Werktage. In dieser Zeit ist deine Nummer weiterhin auf der alten SIM aktiv.

Am Tag der Portierung gibt es eine kurze Unterbrechung – meist zwischen 2 Minuten und 2 Stunden. Danach ist die Nummer auf der neuen SIM aktiv. Du bekommst in der Regel eine SMS wenn die Portierung abgeschlossen ist.

Was du beachten musst

Timing: Kündige deinen alten Anbieter nicht vor der Portierung. Der alte Vertrag läuft parallel weiter bis die Portierung durch ist und du kündigen kannst. Wenn du zu früh kündigst, kann der alte Anbieter die Nummer vor der Portierung freigeben – dann verlierst du sie.

2FA und Banking: Wenn deine Bankzugänge über SMS-2FA mit deiner alten Nummer gesichert sind: stelle auf eine App-basierte 2FA (Google Authenticator, Authy) um bevor du portierst. Alternativ: konfiguriere die neue SIM vor der Portierung in deiner Banking-App.

Kosten: Portierung ist kostenlos in der Schweiz. Wenn dir ein Anbieter etwas dafür berechnet, ist das nicht korrekt.

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