Jahrelang galt: Prepaid ist für Gelegenheitsnutzer oder als Erstlösung. Günstige Dauernutzer kaufen ein Abo. Das Bild hat sich 2025/2026 verändert – besonders bei bestimmten Nutzungsprofilen.
Was sich verändert hat
Prepaid-Angebote sind günstiger geworden. Anbieter wie Lebara, Salt und yallo bieten Prepaid-Optionen mit monatlichen Paketen an, die kaum teurer sind als ihre günstigsten Abo-Varianten. Der frühere Aufpreis von 30–50% gegenüber Abos ist geschrumpft.
Gleichzeitig: günstige Abos wurden flexibler. Wingo und yallo bieten Abos ohne Mindestlaufzeit – das macht den Flexibilitätsvorteil von Prepaid kleiner.
Für wen Prepaid 2026 besser ist
Geringer Verbrauch: Wenn du weniger als 1–2 GB pro Monat nutzt und selten telefonierst, ist Prepaid oft günstiger. Du zahlst nur was du brauchst.
Schwankender Bedarf: Wer manchmal gar kein Abo braucht – Studenten im Auslandssemester, Menschen mit viel WLAN-Zeit – kann mit Prepaid Monate ohne Grundgebühr überbrücken.
Zweit-SIM: Für ein Zweitgerät oder eine Backup-Nummer ist Prepaid oft günstiger als ein zweites Abo.
Für wen ein Abo besser ist
Regelmässige Nutzung von 3+ GB pro Monat: hier wird Prepaid teurer als ein wingo- oder yallo-Abo ab 29 CHF. Wer regelmässig telefoniert und eine Flat braucht: Abos sind preislich besser kalkulierbar.
Die Rechnung
Schau dir deinen tatsächlichen Verbrauch der letzten drei Monate an. Viele überschätzen, was sie wirklich brauchen. Wenn du unter 2 GB pro Monat bist und nicht viel telefonierst: Prepaid-Kalkulation lohnt sich. Wenn du darüber bist: ein günstiges Abo ist die stabilere Wahl.
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