Im Herbst 2024 habe ich gewechselt. Von Swisscom, wo ich seit 2017 war, zu Salt Freedom für 35 CHF im Monat. Der Grund war einfach: ich zahlte 79 CHF für ein Abo das ich nie ausgeschöpft hatte. Hier ist, was seitdem passiert ist.
Das Netz – besser als erwartet
Ich lebe in Zürich und pendle nach Winterthur. Auf dieser Strecke hatte ich bei Salt kaum Unterschiede zu Swisscom gemerkt. 5G in Zürich, 4G/5G auf der Bahn, guter Empfang im Büro in Winterthur. Was ich nicht erwartet hatte: Salt hat sein 5G-Netz im letzten Jahr merklich ausgebaut. Auf der Strecke zwischen Zürich und Baden, die ich gelegentlich fahre, gab es früher oft 4G-Lücken. Die sind kleiner geworden.
Was ich als Nachteil wahrgenommen habe: Berggebiete. Ich war zweimal im Wallis. Dort war Swisscom spürbar besser – mehr Empfang in Seitentälern, stabilere Verbindung auf Bergbahnen. Salt hat in ländlichen Alpentälern noch Aufholbedarf.
Die App und Verwaltung
Die Salt-App ist funktional, aber nicht hübsch. Rechnungen herunterladen, Verbrauch einsehen, Roaming aktivieren – alles geht. Einmal hatte ich ein Problem mit einer falsch angezeigten Rechnung. Der Chat-Support reagierte am nächsten Tag. Das Problem war ein Anzeigefehler, kein Abrechnungsfehler. Erledigt.
Einmal im Jahr bekomme ich eine Preisinformation per SMS. Bisher: keine Erhöhung. Das ist angenehm nach Jahren bei Swisscom, wo die Preise regelmässig gestiegen sind.
Was ich vermisse
Roaming war bei Swisscom inklusive in meinem alten Abo. Bei Salt muss ich es dazubuchen – 10 CHF pro Monat für eine EU-Flat. Wer regelmässig ins Ausland reist, sollte das einrechnen. Dann verringert sich der Spareffekt.
Würde ich es wieder tun?
Ja. Ich zahle heute 45 CHF statt 79 CHF – das sind 35 CHF Rabatt für ein Abo, das meinen Alltag problemlos abdeckt. Für Bergfan-Vielreisende in die Alpen würde ich die Karte nochmals genauer anschauen. Für Städter: klare Empfehlung.
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